Erkennen von Schwachstellen im Gastland (Anhang B zu FM 30-31)

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Zu den Symptomen, die Schwachstellen in Gastlandgeheimdiensten anzeigen und deren Untersuchung und Erkennung sowie das Eingreifen des US-Militärgeheimdienstes erforderlich machen, zählen folgende:
a. Politische Unzuverlässigkeit, zum Beispiel eine gleichgültige Haltung gegenüber der Regierung, Sympathien zu den Aufständischen, offenkundige Kollaboration mit den Aufständischen.
b. Eine antiamerikanische Einstellung, die durch den Einfluss aufständischer Propaganda hervorgerufen wird und die von persönlichen oder arbeitsbedingten Unstimmigkeiten zwischen Angehörigen von Organisationen des Gastlandes und denen amerikanischer Organisationen oder von der zu offensichtlichen Präsenz amerikanischen Personals in der Rolle des Seniorpartners herrührt.
c. Blutsverwandtschaft, die Angehörige der Regierung des Gastlandes mit den Aufständischen verbindet. Es ist eine übliche Praxis innerhalb der Familie, ihre Loyalität vorsätzlich auf die Regierung und die Aufständischen zu verteilen,so dass sie, egal welche Seite gewinnt, immer Kontakt zum richtigen politischen Lager hält. Diese Blutsbande spielen gerade unter Polizeieinheiten eine wichtige Rolle, die häufig in den eigenen Wohngebieten eingesetzt und daher dem Druck durch ihre Familien und Freunde besonders ausgesetzt sind.
d. Korruption, die den Einzelnen dem Druck aufständischer Elemente aussetzt und, wenn sie überhand nimmt, das öffentliche Vertrauen in die Regierung unterminiert, was wiederum der Ausbreitung der Rebellion zuarbeitet.
e. Ineffizienz, die ab einem bestimmten Maß den gewohnten Handlungsablauf derart beeinflusst, dass sie in gewisser Weise direkt dem Feind zuarbeitet. Auch hierdurch können Sympathien für den Aufstand entstehen. Dies ist eine wohl bekannte Form regierungsinterner Sabotage, die sich relativ einfach durchführen und, wenn überhaupt, nur sehr schwer nachweisen lässt.